Frühstart entscheidet über das Schicksal
In der Nacht des 30. September endete das Frauenfinale im Speedklettern bei den Asienspielen in Nagoya mit intensiven Emotionen und unerwarteten Ergebnissen. Die Chinesin Zhou Yafei, die das Rennen dominierte, wurde wegen Fehlstarts disqualifiziert und belegte den vierten Platz.
Die Indonesierin Desak Made Rita Kusuma gewann das Gold, während ihre Landsfrau Deng Lijuan nur 0,002 Sekunden dahinter die Silbermedaille sicherte.
Reaktion der Athletinnen
Während des Interviews konnte Deng Lijuan die Tränen nicht zurückhalten. Zhou Yafei kämpfte ebenfalls mit den Emotionen und erklärte mit erstickter Stimme, was passiert war.
„Meine Fußspitze hob sich vor dem Signal. Der Sensor ist sehr empfindlich und die Strafe kam sofort“, sagte die Athletin aus Zhejiang und übernahm die volle Verantwortung für den Fehler.
Kontext und Vorbereitung
Zhou Yafei hatte das Finale nach einer einwandfreien Kampagne erreicht, kämpfte jedoch mit aktuellen Schwierigkeiten. Sie hatte wenige Tage vor dem Wettkampf Fieber überwunden und gab zu, dass ihr Körper nicht in Bestform war.
Trotzdem entschied sie sich, alles beim Start zu riskieren, was sich als teuer erwies.
Blick in die Zukunft
Die 23-jährige Kletterin betonte, dass der Fehler als Lernchance diene. „Ich werde genau diesen Teil des Starts im Training anpassen“, erklärte sie.
Sie erinnerte auch daran, dass noch viele Wettbewerbe bevorstehen, darunter Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele in Paris.
- Präzision des Starts trainieren
- Techniken der Konkurrentinnen studieren
- Vertrauen durch intensives Training aufrechterhalten
Zhou Yafei glaubt, dass der aktuelle Rückschlag sich in Motivation verwandeln kann, um in den nächsten Herausforderungen noch schnellere Zeiten zu erreichen.