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Ibovespa über 185.000: Dollar fällt nach schwachem PCE in den USA – Europa strebt Zahlungsautonomie an

Brasilianische Börse notiert im Plus, Zinsfutures fallen; europäische Gruppen schließen sich gegen Visa und Mastercard zusammen, während US-Inflation den Druck auf die Fed mindert.

Ibovespa über 185.000: Dollar fällt nach schwachem PCE in den USA – Europa strebt Zahlungsautonomie an

Markteröffnung

Der Ibovespa startete den Handel am Mittwoch (30) positiv und überschritt die Marke von 185.000 Punkten. Der Index erreichte nach der Eröffnungsauktion 186.724 Punkte, angetrieben durch die positive Reaktion auf die Inflationsdaten aus den USA.

Der kommerzielle Dollar fiel auf rund R$ 5,17 und erreichte neue Tagestiefs. Auch die Zinsfutures notierten entlang der gesamten Kurve niedriger, was die Erwartung widerspiegelt, dass die Federal Reserve Zinsanhebungen pausieren könnte.

Inflationsdaten beflügeln Wall Street

Der Kern des PCE-Index, die bevorzugte Messgröße der Fed, stieg im August um 0,2 % und lag damit unter der Prognose von 0,3 %. Die Jahresrate fiel ebenfalls milder aus als erwartet. In New York eröffneten Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq mit moderaten Gewinnen.

Europa baut eigenes Zahlungsnetzwerk auf

Parallel dazu kündigten fünf große europäische Zahlungsgruppen die Gründung der European Network for Payments (ENP) mit Sitz in Madrid an. Das Joint Venture vereint Bizum (Spanien), Bancomat (Italien), Wero (Belgien), SIBS-MB WAY und Vipps MobilePay und erreicht damit 130 Millionen Nutzer in 13 Ländern.

Ziel ist es, nationale Systeme über eine gemeinsame technische Schicht auf Basis von Echtzeit-Zahlungen zu verbinden und die Abhängigkeit von US-Marken wie Visa und Mastercard zu verringern.

Highlights in Brasilien

Das externe Umfeld mit weiter unter Druck stehenden Treasuries und steigenden Rohstoffen bleibt bis zum Handelsende im Fokus der Anleger.

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