Ambitionierte Prognosen für Bitcoin
Peter Brandt bleibt optimistisch gegenüber Bitcoin über Jahre hinweg. Der erfahrene Trader prognostiziert, dass die Kryptowährung bis Ende 2029 zwischen 300.000 und 600.000 Dollar erreichen könnte, angetrieben durch das Halving, das für April 2028 geplant ist. Derzeit wird das Asset unter 84.000 Dollar gehandelt.
Er ignoriert kurzfristige Prognosen wie die Marke von 100.000 Dollar noch in diesem Jahr und betont, kein Verfechter extremer Werte wie 1 Million Dollar zu sein.
Kurzfristiges Risiko im Blick
Kurzfristig hält Brandt eine Korrektur in den Bereich von 65.000 bis 66.000 Dollar Anfang Oktober für möglich. Diese Bewegung könnte laut ihm übermäßig optimistische Positionen eliminieren und institutionellen Investoren Raum geben, ihre Beteiligungen zu erhöhen.
Er sieht zudem eine gute Wahrscheinlichkeit, dass das im Juni verzeichnete Tief bereits den Beginn eines neuen Aufwärtstrends markiert.
Bedrohung, die alles ändern würde
Brandt identifiziert einen einzigen Faktor, der seine positive These vollständig ungültig machen könnte: einen erfolgreichen Angriff auf das Bitcoin-Netzwerk durch Quantencomputer. In diesem Fall erklärte er, alle mit der Kryptowährung verbundenen Positionen leerverkaufen zu wollen.
Experten, denen der Trader vertraut, halten dieses Szenario derzeit für unwahrscheinlich oder glauben, dass mögliche Schwachstellen rechtzeitig behoben werden könnten.
Breites Szenario für Investoren
Das von Brandt gezeichnete Panorama kombiniert einen möglichen temporären Rückgang mit einem erheblichen Aufwertungspotenzial in den kommenden Jahren. Die Analyse unterstreicht die Bedeutung, sowohl technische Faktoren als auch technologische Fortschritte zu beobachten, die die Netzwerksicherheit beeinflussen könnten.