Der Kampf um die beiden Senatssitze für Rio de Janeiro bleibt angespannt, wobei Ex-Gouverneurin Benedita da Silva (PT) gegenüber zwei Kandidaten des PL einen Vorsprung oder ein technisches Unentschieden hält.
Highlights der Quaest
In der jüngsten Quaest-Umfrage vom 25. bis 28. September liegen Benedita, Carlos Portinho und Carlos Jordy mit je 15 % gleichauf bei der Summe der beiden Sitze. Die PL-Kandidaten legten seit der vorherigen Runde zu, während Marcelo Crivella (Republicanos) und Pedro Paulo (PSD) bei 7 % liegen.
- Monica Benicio (PSOL) stieg auf 6 %
- Unentschlossene fielen auf 9 %
- Weiße und ungültige Stimmen summieren sich auf 22 %
Bei der spontanen Wahl nannten 79 % keinen Namen. Benedita führt mit 7 %, gefolgt von Jordy (4 %) und Portinho (3 %).
Panorama des Datafolha
Das Datafolha mit Interviews vom 22. bis 24. September sieht Benedita bei 19 % in der Summe der Sitze, gegenüber je 12 % der beiden PL-Rivalen. Pedro Paulo kommt auf 9 % und Crivella auf 7 %.
Bei der ersten Wahl erreicht die Petistin 31 %, mehr als das Doppelte von Jordy. Bei der zweiten Präferenz übernimmt Portinho mit 14 % die Führung.
Die höchste Ablehnung hat weiterhin Crivella (61 %), während Benedita ein Stimmpotenzial von 35 % hat, aber 47 % sie kennen und ablehnen.
Methodik der Umfragen
Quaest befragte 1.302 Wähler mit einer Fehlermarge von 3 Punkten und der TSE-Registrierung RJ-04419/2026. Datafolha interviewte 1.204 Personen, ebenfalls mit 3 Punkten Fehler und der Registrierung RJ-02205/2026.
Beide Institute wurden von Globo beauftragt, Datafolha zudem von der Folha de S.Paulo.