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TSE verbietet Nutzung von Mitteln und Wahlpropaganda der Ciro-Liste in Ceará nach internem Streit

TSE-Minister setzt Wahlkampfmaßnahmen von Roberto Cláudio und Capitão Wagner aus und blockiert öffentliche Mittel wegen Meinungsverschiedenheiten über Allianzen in Ceará.

TSE verbietet Nutzung von Mitteln und Wahlpropaganda der Ciro-Liste in Ceará nach internem Streit

TSE-Einstweilige Verfügung betrifft Kandidaten in Ceará

Der Minister Floriano de Azevedo Marques vom Tribunal Superior Eleitoral (TSE) ordnete am Montag (28) an, dass Roberto Cláudio und Capitão Wagner, beide von União Brasil, keine Wahlwerbung mehr ausstrahlen dürfen. Die Entscheidung verbietet zudem die Nutzung noch verfügbarer öffentlicher Mittel für die Liste.

Die Maßnahme gilt bis zur Entscheidung über die Berufung, die die Gültigkeit der Konvention der Federação União Progressista in Frage stellt.

Ursprung des Konflikts zwischen den Parteien

Die Krise begann am 26. Juli, als União Brasil und Progressistas auf Landeskonventen ihre Unterstützung für Elmano de Freitas (PT) beschlossen. Am selben Tag entschied die aus beiden Parteien gebildete Föderation, sich der Koalition von Ciro Gomes (PSDB) anzuschließen und Roberto Cláudio als Vize sowie Capitão Wagner für den Senat zu nominieren.

Position des TRE-CE und neue Auslegung

Am 4. August bestätigte das TRE-CE die Konvention der Föderation mit 4 zu 2 Stimmen. Der TSE-Minister vertrat jedoch die Auffassung, dass die Föderation nur bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien entscheiden dürfe. Da beide Parteien dieselbe Seite wählten, habe die Föderation ihre Grenzen überschritten.

Reaktionen der Kandidaten

Capitão Wagner bezeichnete die Entscheidung als „esdrúxula“ und stellte die Unparteilichkeit des Ministers in Frage. Roberto Cláudio erklärte, die Maßnahme stelle eine „Verfolgung“ und einen „autoritären Akt“ dar.

Die Ausstrahlung der Propaganda der Senatskoalition muss sofort unterbrochen werden.

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